Am Samstag hatten wir durch die hoffnungslose Wetterlage endlich einmal Zeit unsere schwer in Mitleidenschaft gezogenen Windstange zu erneuern. Dieses Projekt wurde von Kucher Wolfi kurzfristig angesetzt. ( Wos mochma ba den schei… Wetter ? )
Gesagt getan. Samstag früh begann der Spatenstich zur neuen Windstange. Oberste Priorität galt darin eine Stange zu entwerfen, die den Holländischen Gastpiloten standhält. Sehr viele Konzepte gingen dabei über den Werktisch. Um ca. 10.30 Uhr hatten wir uns aber endgültig geeinigt. Eine Kippvorrichtung sollte es sein. Die Technik dazu stammt teilweise aus der Hahnenkammabfahrt gekoppelt mit neuester Weltraumtechnik.
Dank meiner Schweißkenntnis und Wolfi`s liebe zur Flex hatten wir unsere Kippvorrichtung nach zwei Stunden auf den Fahnenmast montiert. Das brachte uns zum nächsten Punkt. Zitat von Wolfi Samstag 12:00 Uhr : „ Hey wo krima jetzt an Schotta her „. Da spätestens jetzt durchsickert, das wir von einer guten Organisation keinen Schimmer haben, brauchen wir uns auch kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.
So jetzt kurz erzählt. Wolfi ruft seinen Bruder Dietmar an – Dietmar organisiert Schotter von umliegenden Nachbarn(näheres will ich gar nicht wissen!) – Erdbohrer wird organisiert – Zement wird organisiert . FAZIT : Binnen einer Stunde alles vor Ort. ( OHNE EINKAUF ! ).
Bei den Fundamentarbeiten zeigte sich der Polier in seinem Element. Dazu kurze Auszüge: (Na, na des muas tiafa sein. I moch a 300er Misch das a Granaten einetuschn koan. Wen i wos einricht, nacha braucht`s net nochschaun.). Nach den Dietmar und ich diese Stunde mit Geduld ertragen hatten, wahren wir mit den ersten Bauschritten soweit fertig.
Vorstellung unser POLIER !
(Aber zum Rauchen hat er Zeit )
Nach den Fundamentarbeiten fuhren Wolfi und Dietmar auf den Starplatz um die Maulwurfhaufen zu beseitigen. In der Zwischenzeit fand sich unser oberster Sicherheitsbeauftragte zur Windsackmontage ein. Walter warf sein kritisches Auge auf unser gut durchdachtes Projekt. Die erste Endabnahme seitens Walter scheiterte am farblichen Design der Stange. Nach einer kurzen Debatte über dieses Thema sicherte er uns aber eine positive Endabnahme zu.
Die Mängel wurden beseitigt, und das farbliche Design wurde spät am Abend mit neuen Arbeitskräften umgesetzt. Die Setzung der neuen Stange konnte also am nächsten Tag stattfinden.
Am Sonntag setzten wir pünktlich um 14:00 Uhr in Beisein von Walter, Leo, Dietmar, Sonja, Ewald unsern neunen Windmasten. Dieser bedankte sich auf seine Weise und zeigte uns gleich Nordost an. In geselliger Runde wurde bei einem Bier noch über dies und jenes diskutiert.
Dank gilt seitens diesen Projektes an beide Kucher`s. Dietmar und Wolfi ist es großteils zu verdanken das dieses Projekt realisiert wurde. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Walter und Hannes die uns das Material zur Verfügung gestellt haben.
Möge unser neuer Windweiser uns treu ergeben und lange begleitend sein.







