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Sicherheitstraining am Gardasee 28.09 - 1.10.2006

Da Sicherheit in Extremsituationen unbedingt trainiert werden muss, hat die Flugschule Skyvalley ein Sicherheitstraining mit niemand geringeren als Meschuh Xandi als Instruktor organisiert.

Leo, Günther, Steffl und ich waren die Vertreter des Lgfc bei diesem Vorhaben. Weiters war Alex, Christoph Scheer vom 1.Kdpfc, Manu mit den zwei Juniorchefs und Luis alias Dodge Luis aus Niederösterreich mit von der Partie. Alles begann Donnerstag 12 Uhr in der Flugschule Skyvalley, als das Kommando „ aufsitzen “ von Klaus kam.
Nach 6 Stunden Fahrt, da Klaus bekannter weiße ein Freund der engen Bundesstrassen ist, erreichten wir gegen 18 Uhr unser Ziel in Malcsine am Gardasee.

Kritisch prüften schon bei der Ankunft alle Beteiligten den Landeplatz, der wahrlich nicht der größte ist, aber weit und breit dafür der einzige.
Nach dem Beziehen der Zimmer welche Xandi organisiert hat, ging es abends noch mit Theorie und den Vorbesprechungen für den nächsten Tag weiter. Die einzelnen Manöver hat Xandi mit jedem einzelnen besprochen und auf das Können individuell abgestimmt, sodass niemand überfordert war, da doch auch 2 Mädels dabei waren (als ob Mädels so schnell überfordert wären...).

Am nächsten morgen ging es dann auch schon los, ein bisschen Gerätekunde und Trockentraining noch, und das Ausfassen der Schwimmwesten die dort so wie so Pflicht sind sowie den Funkgeräten die wasserfest in Gummihandschuhen eingepackt waren (Patent von Klaus). Siehe Bildergalerie

Kaum am Startplatz angekommen (Monte Baldo ca. 2300m), herrschte auch schon reges Treiben. Der Wind war anspruchsvoll, aber für die Godinger Flieger kein Problem. Klaus machte den Startleiter, und er achtete peinlich genau auf die Startreihenfolge. Die Wartezeit bis zum Start verkürzten uns unsere holländischen und deutschen Freunde mit ihren haarsträubenden, spektakulären Startversuchen ( eine Gaudi ).

Leider hat uns am Freitag der Nebel vertrieben, sodass Steffl, Dodge Luis, Klaus die die zwei Mädels und ich nicht mehr zum Starten kamen.

Unser Optimismus auf ein Nebelloch hat uns zum warten bewegt, allerdings die Konsequenz war die, dass auch keine Gondel mehr fuhr. Beide Mädels waren nah dran in Panik zu verfallen, da dem ersten Anschein nach die Hütten geschlossen hatten , aber wir Jungs hatten alles unter Kontrolle. Steffl hatte gleich ein Zimmer an der Bergstation gefunden, aber nur für 4 Personen, und wir waren wie gesagt 4 Jungs und zwei Mädles, zum weiteren Verlauf des Abends kein Kommentar!

Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr Tagwache auf der Bergstation, und jeder einen Schädel mit welchem wir uns nach dem Frühstück auf die Startwiese begaben. Am ganzen Körper zitternd vor Schlafendzug und Alkoholeinfluss vom Vortag warteten wir auf das Kommando von Klaus. Steffel verschwand für einige Minuten hinter einen Felsen und stand gleich darauf nicht unweit von mir bereits eingehängt und jammerte ihm sei im Gesicht so kalt, worauf ich meinte er soll wie jeder normale Pilot seine Sturmhaube aufsetzen.
Er stammelte mit bereits rot leuchtenden Ohren „di hob i verbraucht“ ! „ Wie verbraucht“ worauf er wieder: „ jo do hintern Fölsen ho i si verbraucht“. Das erklärte auch seine momentane gesunde Farbe als er hintern Felsen hervorkam. Gott sei Dank, noch bevor er ins Detail ging, war ich zum starten dran und lieferte mein Programm ab.
Nach einiger Zeit waren alle, die am Berg genächtigt hatten gelandet und wir waren uns alle ziemlich einig, dass es sich mit Restalkohol viel entspannter fliegt.

Am Sonntag hatte leider der Wettergott kein Erbarmen mit uns, na ja vielleicht hatten wir wirklich zu viel gesündigt am Vortag, jedenfalls fuhren wir gegen Mittag dann Richtung Heimat, und der versäumte Tag wird heuer Ende Mai nachgeholt. TERMIN : 24 oder 25 Mai !!

Heuer im Herbst wird es wieder ein Sicherheitstraining am Gardasee geben, und ich kann nur jedem empfehlen, ein solches zu machen, da man nicht nur jede Menge Sicherheit gewinnt, sondern auch ein wenig Akroluft schnuppern kann und erst da erlebt, was in einem Gleitschirm für Kräfte schlummern, ganz zu schweigen von den nächtlichen Streifzügen durch Malcesine. Nähre Infos zum Sicherheitstraining auf www.skyvalley.at

Ich werde auf jeden Fall wieder dort anzutreffen sein!

Ach ja, alle, die Ihr in der Bildergalerie in Unterhosen mit Ihren Rettungsschirmen im Wind stehen seht, hatten eine Wasserlandung hinter sich. Hier z.B. unser Dodge Luis in Unterhosen beim Retter Packen!

Wir Männer warteten ja bis zum Schluss auf ein paar Wasserlandungen von so manchen Italienerinnen, aber die haben es alle drauf.

Also alle, die Interesse haben, sollten sich tummeln, denn dieses Jahr werden so viel ich weiß, nur 8-10 Teilnehmer dabei sein, damit es Xandi noch individueller gestalten kann.

Gruß
Wolfi