Lukis Bericht vom Sonntag dem 27. April 2008
Na ja und was soll man da jetzt großartiges sagen?
Nachdem wir am Samstagabend auf das kapitale „Vernichtungssaufen“ verzichtet hatten und uns schon psychisch auf den „HAMMERTAG“ eingestellt hatten, konnten wir es kaum noch erwarten.
Am Sonntag den 27.03.2008 war es dann endlich so weit. Der Wecker tat seine Pflicht und weckte mich um 0730.
Vollkommen motiviert klemmte ich mich hinter den PC und „studierte“ das Wetter(na jo a bissl Büldln gschaut)
Um 0830 ging der erste „Rundruf“ raus (Christoph, Michael) mit der Frage: Was mach ma?
Kurz überlegt-> „Fahr ma zum Jaga und probier mas wie da Miran“
Gesagt getan. -> um 1000 am LP Wolfsberg mit Auffahrt zum Jaga.
Oben angekommen war da Scheerli Julia und Mosi schon völli startbereit.
Naja die warn zu früh dran und sind klassisch runter. 45min später waren sie wieder am SP.
Es sind auch noch eine handvoll Holländer gekommen -> ebenfalls abgesoffen.
Scheerli Julia und Mosi sind wieder gestartet-> Scheerli hat sich a bissl ghalten und dann war er wieder am LP WO.
Christoph Michi und ich haben dann aufgelegt und gehofft dass jetzt dann schon a bissi mehr Thermik ist.
Vom Start weg wars ziemlich anspruchsvoll-> Christoph hats gleich weggeschafft und ist Richtung Schoberkogel, ích zwar auch, bin aber abgesoffen und auf der Wutschwaldwiese (LP St.Ulrich3)gelandet. Michi ist gleich am LPWO gelandet. Vom Boden aus sah ich Christoph, wie er gerade über die Alm Richtung Soboth zog.
Böse demotiviert rief ich das „TAXI“ -> 10 min später war es da.
Michi und ich beschlossen schnell auf die Goding zu fahren um Christoph vielleicht doch noch einzuholen. Absoluter Blödsinn aber zwecks der Motivation.
Am SP Goding angekommen herrschte bereits Hochbetrieb: Fraissl Thomas, Gordon, Manfred, Christian, und noch ein paar andere deren Namen ich nicht kannte(Wissenslücke).
Nicht lange überlegt g`schwind aufgelegt-> Fehler!!! Ich hätte noch 5 min warten müssen und dann nach rechts weg fliegen sollen anstatt nach links(es war mir mit dem Wind nicht so klar; da es zwischenzeitlich Süd auf den SP blies!)
Egal im nachhinein ist man immer schlauer!
Also bin ich eben zu früh gestartet und nach links zur Kante, wie sich später herausstellte, kostete das mir 10 min.
Manfred startete 7 min später und ist gleich nach rechts weg und hat sofort Höhe gemacht.
Hilft ja alles nix -> Vollgas nach rechts zum Manfred, welcher schon einen sportlichen Höhenvorsprung aufgebaut hatte.
Bei ca. 1900m verabschiedete sich Manfred Richtung Soboth ich aber drehte den Bart aus auf ca.2140m was mir zwar ein wenig Zeit kostete aber dafür konnte ich länger ins Gas steigen was sich auch bezahlt machte.-> am Brandl hatte ich ihn eingeholt zwar war ich ca. 150m tiefer aber das war mir relativ egal denn ich hatte nur mehr das Ziel vor Augen: Soboth WP!
Ich gurkte so im Schnitt mit ca.1500m weiter und was tat Manfred? -> er flog auf fast (Betonung auf: fast) gleicher Position nur a bissl höher.
Ca. 5km vorm Wendepunkt flog ich in einen Bart ein welcher mich bis zur Basis(ca. 2500m) und noch a bissi weiter (ca. 2770m) rauf brachte. Mit dieser Höhe wars eigentlich a Spielerei bis zum WP den ich mit ca. 2100m erreichte.
Manfred hatte das „Bärtlein“ nicht erwischt und fischte, grob geschätzt, auf ca.1500m herum.
Dazwischen kam auch noch der Tschipeto(Deutschlandsberger) vom Buchenberg vorbei(na ja 300m drunter)
Auf dem Rückweg musste ich anfangs gar nicht so wild kurbeln, weil ich schon beim Vollgas fliegen mit ca. 2,3 m konstant im Geradeausfliegen auf 2760m stieg.
Manfred blieb mir dennoch auf den Fersen was mich wunderte: entweder ist der Pilot so gut oder der Schirm?-> den Schirm konnte man ausschließen also blieb nicht mehr viel übrig!
Egal in welche Richtung wir flogen, wir hatten immer Gegenwind.
Ich zog Richtung Goding wo ich unterm Hr. Gerald Kriegel durch flog.
Da die Zeit drängte und ich Kampflinie flog drehte ich erst bei der Burgstallstation auf die Mindesthöhe, die ich benötigte um zum WP Schoberkogel zu kommen, auf.!
Die Rechnung ging voll auf und ich kam mit ca. 40 m überm WPSCHO. an
Kurzzeitig war zum Überlegen wie geht’s weiter?-> noch nicht einmal mit dem Denken(dauert immer a bissi länger) fertig gewesen zeigte mir ein Drachen einen Hammerbart an, welcher mich auf 1900m raufschoss.
Manfred war inzwischen schon zwischen Waldrast und Schoberkogel.
So jetzt warn nur mehr ca. 7,5km bis zum Ziel-> mit einer Gleitzahl von 7,3(bei Vollgas) ,einem Höhenunterschied von ca.1300m und einem Gegenwind von guten 15km/h
müsste es sich Kopfrechnerisch ziemlich genau ausgehen.
Also los-> Kampflinie, Vollgas und ohne Rücksicht auf Verluste Richtung LP St.Ulrich1.
Manfred war gerade am WP vorbei und war jetzt beim Höhe machen- weiters habe ich dann nichts mehr mitbekommen denn ich hatte meine volle Konzentration auf das Ziel gerichtet(so eine Art von Tunnelblick).
Am LP bin ich dann mit ca. 50m AGL angekommen wo ich dann eine schöne Landevolte(wingover usw…) flog
Fazit: Strecke=> SPGoding-> 1WPSoboth-> 2WPSchoberkogel-> LP St.Ulrich1
in 1 Stunde 49 Minuten 47 Sekunden.
Rechtschreibreform nicht berücksichtigt!!!
Herzlichst
Lukas Andrecs