Hey Leute...
Was sollen wir euch erzählen. Normalerweise müsste ich nur schreiben - IHR SEID SELBER SCHULD ! - IHR HABT EIN TRAUMHAFTEN CLUBAUSFLUG VERPASST! - IHR HABT STUNDENLANGE FLÜGE AUSGELASSEN! - IHR .....
Aber so böse können wir ja nicht sein. Darum der Bericht Meduno 2008.
Endlich haben wir es einmal geschafft uns von unserer geliebten Goding loszureisen. Die Idee hatten wir ja schon lange. Einen Clubausflug im Herbst. So planten wir das ganze ja schon am Jahresanfang. Nur in die Tat umsetzen ist wie immer eine andere Sache. Ganz kurz entschlossen redete ich mich mit Wolfi am Dienstag zusammen. Kurzes Telefonat mit Leo und sofort einen Eintrag auf die Homepage.
Der Start wahr somit gefallen. Am Donnerstag stand die Abordnung des LGFC eigentlich schon fest.
Leo + Sonja,Wolfi +Andrea, Günther + Gabi, Muhrer Walter, Muhrer Daniel, Onkel Kucher Didi und der Dohr Hubert, da MOSI, und der Kriegl Gerald vom 1.KDPC gesellten sich zu unserer Runde dazu.
Abfahrt wahr wie besprochen am Samstag um 8:00 Uhr. Bestens gelaunt fuhren (besser gesagt gleiteten) wir Richtung Meduno. Gleiten weil die Kuchers mit einem Schützenpanzer als Leitfahrzeug unterwegs wahren. ( A Schütznpanzer ist ein Nissan mit zwei Drochn drauf).
Nach gut 21/2 Stunden kamen wir in Spilimbergo an. Wieder einmal eine perfekte Vorbereitung alla LGFC (oder besser gesagt meinerseits). Zitat Wolfi: Mei Navi sogt wir sant do - hot wer die genaue Zimmeradresse. Natürlich nicht weil Zettel zuhause- Blick in Kofferraum ob Paragleiter vieleicht auch zu Hause. Paragleiter in Spilimbergo also O.K.
Zu unseren großen Erstaunen wahr der Muhrer Walter bereits in heftige Diskussionen mit Einheimischen verwickelt. (Es sah so aus - bei den Italienern weiß mann das nicht so genau - Die reden mit Händen und Füßen). Und das Problem wahr schon beseitigt. Dank Walter seiner Sprachkenntnis wahren wir schon wieder unterwegs. Fasziniert von der Sprache wollte ich auch meinen Beitrag leisten. Letzendlich ist meine Italienisch- Sprachausbildung nicht umsonst. "Una bella cosa di te" - etc. etc. fing ich mich an mit der Sonja zu unterhalten. Zu Erstaunen von Leo und Gabi. Aber bereits nach kurzer Zeit hatte mich Leo durchschaut. Meine Sprachkenntnis bezog sich lediglich auf Songtexte alla Eros Ramazotti. Kurz unsere Sachen verstaut und wir wahren schon Richtung Landeplatz und Startplatz untwerwegs. Noch kurz Proviant (Bier, und Kaugummi) gekauft und schon rauf auf den Berg. Dort angekommen begrüßte uns bereits die KDPC Truppe. (De hom jo kan Schütznpanzer als Leitfohrzeug gehabt)
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Am Startplatz begrüßte uns weiters laminarer Wind in der Stärke 20 - 25 km/h. Nicht umsonst Bier und Kaugummi gekauft. (Des hülft gegen diese verdammte Anspannung vorm Start). Ich musste mich opfern und bereitete mich als ersters auf den Start vor. Schirm auflegen - anschnallen - abschnallen - Schirm suchen - Schirm auflegen - anschnallen - sofort umdrehen sonst Schirm wieder weg- endlich umgedreht - START FREI! Sofort nach dem Start schon eine schöne Startplatzüberhöhung. Danach endlos über die Köpfe hin- und her geflogen. EINFACH EIN TRAUM. Bereits nach wenigen Minuten merkte ich die Hektik am Startplatz. Jetzt wollte jeder raus. Nach und nach ging unser ganze Truppe in die Luft. Walter und Daniel holten sich noch den KDPC - Trupp als Starthelfer und gesellten sich zu uns in die Luft.
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Wir hatten Wind ca. 20 km/h, Thermik mit bis zu 6m/s und Flugzeiten um die 2 Stunden. Was wünscht man sich mehr von Herbst. Mit einem breiten Grinsen sahen wir uns ca. nach 2 Stunden am Landeplatz wieder. Nur der Muhrer Daniel fehlte noch. Wir genossen die Abendsonne und blickten ganz sorgefol nach dem Daniel. Endlich konnten wir auch Daniel am Landeplatz begrüßen. Daniel hatte sich ungewollt bereits nach kurzer Flugzeit zu einer TOP- Landung seitens seines Schirmes übereden lassen müssen. Zitat Daniel. " Interesant- Wenn man hinter die Kante kommt geht es ganz schnell runter". Jetzt verstand er auch meine Einweisung vor dem Start die sich auf LUV und LEE bezog.
FAZIT Samstag: Spitzenmäßiger Flugtag mit super Flugzeiten.
(An dieser Stelle möchte ich meinen größten Respekt an Walter und Daniel bekunden. Als unter Anführungzeichen Flugneulinge Bärte bis zu 6m/s, Wind bis zu 25 km/h und dann auch noch über eine Stunde fliegen. Gratulation - eine spitzen Leistung)
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Zu Samstag Abend geibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Außer -
- Wein
- Pizza
- Fliegererlebnisse
- im Freien stehen und rauchen
- Schlafen weil sehr- sehr müde
Sonntag. Aufstehen und durch das Fenster Blick auf den Startplatz. Also ran an das Frühstück und rauf auf den Berg. Bereits um 11:oo Uhr hatten wir unsere Position an der Rampe bereits wieder bezogen. Warten bis ca. 13:00 Uhr stand am Programm. (Info von den einheimischen Piloten).
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Danach das gleiche Spiel wie am Vortag. Schirm suchen etc. (Diese verd.... Wind)
Am Sonntag ging es jedoch noch ein bisschen heftiger zu Sache. Es wahr zwar weniger Wind aber die Thermikbärte wahren sehr klein und sehr sehr zerissen. Nach ca. 1 Stunde haben mich meine Nerven verlassen. Gleichzeitig ging es aber den großteil der Piloten nicht anders. Bis wieder einmal auf unseren Muhrer Walter. Denn schien das ganze eigentlich nichts auszumachen. Nach dem ich den Kampf um einen Bart mit dem Walter verloren habe (haut der Teifl mi anfoch von Bort ausi wie a olta Profi) ging es auf Richtung Landeplatz. Dort angekommen stand schon Walter und Daniel vor mir am Boden. (Beide mit starken Sinken runtergespült) Fazit. (Wo es aufigeht gehts daneben a obi!)
Nach einen kurzem Gespräch mit Walter(wegen den Bart) erklärte er mir ganz trocken.
Zitat: Asoo mir is aba vorgekommen das ich vorher den Bart hatte! An dieser Stelle nochmals meine größte Hochachtung - Des sind ane Hund de Muhrers! Das einzige was die Muhrer zu schaffen machte (Gott sei dank wenigsten etwas) das Starten. Zitat Walter: Das passiert mir nie mehr wieder das ich Starthelfer brauche. Ab jetzt nur mehr Bodenhandling üben und üben und üben. Dem ganzen konne ich mich nur anschließen.
Fazit Sonntag: Super Flugtag wenn man gute Nerven hatt. Aber eine Stunde ist O.K.
Nach dem wir unsere Sache gepackt hatten ortneten wir uns hinter unserern Schützenpanzer ein. Dieser eskortierte uns über Feldwege und Nebegassen Richtung Österrreich. (Da Kucha und sei Navi - des hot mir mehr Nerven gekostet als wie dos fliegen - wobei zu erwähnen währe das mein Tank leer wahr und ich mit mit 10 km Reichweite über die Grenze rettete)
Soweit unser Bericht MEDUNO 2008. Fotos findet Ihr natürlich in unserer Galerie.
Ah.. noch etwas.
Sori für maine Feller, maine Deutshkentnnisse hape ich ebenvalls von däutsche Songdexte alla Reihartt Fentrich.
Mögen unsere Magister, Ing., Doktoren, Lehrer etc. über meine Schwächen hinweg schauen.
Für das LGFC Wanderteam
Günther










