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Eindrücke zum 6.LGM

Clubausflug Meduno 08

Moyes Meeting 2008

Fliegerfest der Flugsportfreunde

Ausflug Schmittenhöhe Zell am See 2008

5.Lav. Gleitschirmmeeting 08

Fasching 08 Schimmelzug

Petzen Open 07

Radsberg Open 07

4. Lavanttaler Gleitschirmmeeting

Hohe Wand Pokal 2007

Sicherheitstr. Gardasee 2006

Ausflug Meduno

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Eine schwere Aufgabe. So könnte man das Fazit aus dem Ganzen ziehen.
Schwer durchführbar, schwer organisierbar, schwer terminlich festsetzbar, schwer die einzelnen Sektionen unter einen Hut zu bringen, schwer Sponsoren zu finden, schwer freiwillige Helfer zu motivieren, schwer ...

Schwer heißt in Grunde genommen einfach "Nicht leicht".

Mit dieser Einstellung gingen wir an das Ganze ran. Oft stellte sich der Spruch "Lassen wir das weg und machen es einfacher" ein. Wobei immer darauf der Satz "Wenn wir es machen dann anständig" darauf folgte. Dieser Satz bescherte uns natürlich einiges an Vorbereitung und endlose Laufereien.(Heut zu Tage braucht man bereits fürs Klo gehen eine Genehmigung!)

Trotzdem waren wir bis kurz vor der Veranstaltung guter Dinge und immer öfter fiel der Spruch "Wir sind auf Schiene". Die Sorgen der Vorbereitung waren weggeblasen, dafür waren die Sorgen des Wetterberichtes präsent. Immer im Hinterkopf, es gibt kein Verschieben (keinen Ersatztermin) also gab es eigentlich nur den Weg nach vorne. Die Wettersituation 50 - 50.

Aufbauen und loslegen. Natürlich kommt es wie es kommen muß. Am Donnerstag Bewerb wird gestoppt- danach Hagel und Sturmböen. Am Freitag eine katastrophale Wettervorhersage (NW 25 - 35 K.). Jetzt kommt es zu den Teil der mir eigentlich zu Denken gibt.

Nössler Klaus und Marte Manfred sah man Ihre schwere Last als Wettbewerbsleitung auf jeden Fall an. Was machen - Am SA keine Besserung in Sicht. Ich meinerseits hielt mein Wort als Veranstalter und hielt mich aus der Entscheidung raus. (Ich hätte sie auch nicht machen wollen!)
Dann die Entscheidung: BEWERB WIRD NICHT DURCHGEFÜHRT. Diese Entscheidung wurde seitens der Piloten mit Applaus gewürdigt. Human gesehen eine Top- Entscheidung - veranstaltungstechnisch eine Katastrophe. Die Piloten reisten danach sofort ab.

Warum ich sage das dieser Teil mir zu denken gibt?
Weil ich mich dabei erwischt habe, dass ich die Veranstaltung durchdrücken wollte!(Gott sei dank nur im Gedanken)
Wir hatten im Vorfeld immer wieder Gespräche was eigentlich die Wettbewerbsfliegerei ist, nämlich das was sie nicht sein sollte. Es geht hier schließlich um den Sport, um kein wirtschaftliches Interesse, um kein sinnloses Risiko zu Gunsten von was? Im Grunde war ich auf dem besten Weg das zu werden, was ich zu tiefst verurteile.

Also abgesagt - dann können wir auch gleich abbauen. Von Sonja gesagt, danach gemacht. Klaus und Manfred gingen fliegen. Natürlich fliegbar. Den ganzen Nachmittag wurde die sogenannte Entscheidung angezweifelt, was Klaus und Manfred nach Ihren Landungen auch auf die eine oder andere Weise zu spüren bekamen.

Am Samstag war ich selber in der Luft. Es ging auf der Goding zu fliegen. Fliegen - an Wettbewerb nicht zu denken. Dafür gab es nur 5km weiter Tragödien an einen anderen Startplatz. (Leewalze, etc.) Nicht auszudenken wenn wir 100 Piloten an diesen Startplatz in den Bewerb geschickt hätten.

Warum ich so endlos dahin schreibe?
Weil ich darauf hinweisen will, um was es eigentlich geht!
Es geht um Fairness, Sportlichkeit, Menschlichkeit, Sicherheit, etc.
Diese Punkte wurden seitens unserer Wettbewerbsleitung alle erfüllt. Nämlich mit einer Entscheidung. BEWERB ABGESAGT. Klaus und Manfred - Unseren größte Hochachtung und Anerkennung für diese Entscheidung.

Um was es noch geht, wurde mir bei dieser Veranstaltung ebenfalls bewusst. Was ist ein Verein, was muss ein Verein machen, welchen Zweck hat ein Verein. Warum machen wir uns diesen Streß eigentlich an? Fragen, die ich mir immer wieder stellte. Mit diesen Gedanken stand ich(mit einigen Bier) an der Theke und beobachtete.

einen Marte Manfred - der zwei Tage net gut gschlofn hot (Sorgen)
einen Nössler Klaus - der alles für diese Woche liegen und stehen ließ
einen Kucher Wolfi - der die Schule für diese Wochenende spritzte
den Didi - der genug Arbeit in der Firma hat
die Olivia, Astrid und Manu - die schon zwei Tage hinter der Theke stehen
den Pathfinder Michi - der wos mehr Sorgenfalten hod als wie i
die Muhrers - die schon an die 1000km Marke kommen.
den Leo und die Sonja - die ebenfalls alles liegen und stehen ließen. (Betrieb)
die Gabi und die Silke, da Klaus und die unzählige Helfer ohne die wir verloren währen und auf die wir letztendlich doch immer zählen können

Und damit ließ ich meine Fragen.
Wir sind was wir sind. Nämlich einer der Vereine, der sich Stolz noch als VEREIN bezeichnen darf.

Glück ab - Gut Land
mit euch zusammen immer wieder !